Als wir vor einiger Zeit den Microsoft Internet Security & Acceleration Server 2006 (ISA 2006) installiert haben, hat dieser automatisch einen Computersatz “Domänencontroller” angelegt. Doch leider erlaubt die ISA-Server-Verwaltung keine Änderungen an diesem vordefiniert Satz und so konnten wir einen fehlenden Domänencontroller nicht hinzufügen.

Nach einer Änderung in der Registrierung geht es aber doch! Dazu muss man zuerst den Computersatz exportieren, um in der XML-Datei an die GUID zukommen:

<fpc4:ComputerSet StorageName="{35B00C83-2573-4392-B804-CD27BDBF1E53}" StorageType="1">
	<fpc4:Description dt:dt="string">Domänencontroller in der Domäne, in der der ISA Server Mitglied ist.</fpc4:Description>
	<fpc4:Name dt:dt="string">Domänencontroller</fpc4:Name>
	<fpc4:Predefined dt:dt="boolean">1</fpc4:Predefined>
	<fpc4:Computers StorageName="Computers" StorageType="1">
		[...]
	</fpc4:Computers>
	<fpc4:AddressRanges StorageName="AddressRanges" StorageType="1"/>
	<fpc4:Subnets StorageName="Subnets" StorageType="1"/>
</fpc4:ComputerSet>

Die GUID steht beim <fpc4:ComputerSet> mit dem <fpc4:Name> “Domänencontroller” im Attribut StorageName. In diesem Beispiel ist es also {35B00C83-2573-4392-B804-CD27BDBF1E53}.

Nach dieser GUID muss man jetzt in der Registry suchen. Die Fundstelle ist der Computersatz. Hier muss man dann den DWORD-Wert msFPCPredefined von 1 auf 0 ändern. Nach einem Neustart der ISA-Server-Verwaltung kann man den Computersatz “Domänencontroller” wie andere Sätze bearbeiten.

Dieser Trick sollte auf jeden Fall mit der Standard-Version vom ISA 2006-Server klappen.